Description:Q201

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Die schwungvoll in schwarz-weiß gemalten Akanthusranken haben sich besonders gut in den Fensternischen erhalten. Sie nehmen ihren Ausgang entweder in einer Rosette, einer Knospe oder einer Art Blattkelch, von denen aus sie sich horizontal nach beiden Seiten symmetrisch als Wellenranken entwickeln. Ornamentgeschichtlich sind die fleischigen, rund endenden Akanthusblätter nach 1680 zu datieren, sodass die Dekoration gerade noch in die 1683 endende Regierungszeit des Grafen Sigfried fallen könnte.